Heimarbeit
Wirtschaftswunder am Küchentisch
 

Bausätze der Julius Blum GmbH

Schraub- und Dübelgehäuse, Klemmexzenter, Dübelplatten, Korpusverbinder – alles Begriffe, die den zeitweise über 120 Heimarbeiterinnen der Julius Blum Beschlägefabrik in Höchst vertraut waren. Bei diesen Teilen wurden Endmontagen durchgeführt – teils mit mechanischen Hilfsgeräten, teils nur mit dem Schraubenzieher.

Bei der Julius Blum GmbH gab es seit 1969 Heimarbeiterinnen, die verschiedene Montagetätigkeiten mit und ohne Hilfsmaschinen durchführten. Anfangs handelte es sich meist um die Ehefrauen von Mitarbeitern. Die Nachfrage nach Aufträgen war groß, es gab sogar Wartelisten. In Spitzenzeiten waren bis zu 120 Heimarbeiterinnen beschäftigt, die die Metall- und Kunststoffteile von Disponenten in Säcken zugestellt bekamen. Heute lagert das Unternehmen manuelle Montagearbeiten in geringem Maß an soziale Einrichtungen wie die Vorarlberger Lebenshilfe aus.

Ort: Höchst
Material: Kunststoff, Metall
zur Verfügung gestellt von der Julius Blum GmbH
 

Verknüpfte Sammelstücke

Blum's Blättle
Disponenten Blum
 

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