Heimarbeit
Wirtschaftswunder am Küchentisch
 

Belegschaft von Leopold Bischof

Leopold Bischof gründete 1905 einen Kettenstichstickereibetrieb in Bezau, in dem vorallem Gardinen produziert wurden. Er war urspünglich als Fergger für die Schweizer Industrie tätig gewesen und war der erste Vorarlberger, der selbstständig mit dem Handel und der Vermarktung der Endprodukte in der österreichisch-ungarischen Monarchie und in die USA begann.
In den 1920er Jahren arbeiteten angeblich an die 400 Stickerinnen in Heimarbeit für das Unternehmen.
Der Kettenstichstickerei und der Firma Bischof ist im Heimatmuseum Bezau ein eigener Raum gewidmet.

Foto v.l.n.r. und von hinten nach vorne:
Buchhalter Heinrich Heine und Drucker Josef Feuerstein,
Stickerin Boneventura Greber und Vertreter Jodok Schäffler
Laufbursch Anton Kühne, Verweberin Mathilde Moosbrugger, Verweberin Cilli Fröis, Stickerin Anna Katherina Bauernhas, Verweberin und Spachtlerin Katharina Albrecht und Spachtlerin

Ort: Bezau
um 1910-1920
zur Verfügung gestellt von Elfie Bischof

Verknüpfte Sammelstücke

Ungebleichte Tüllstickerei
Verkaufsunterlagen

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