Heimarbeit
Wirtschaftswunder am Küchentisch
 

Frillen oder Rüschen Nähen

Bei einem Besuch der ehemaligen Heimarbeiterin Erika E. in Lustenau hat sie für uns ihre alten Industrienähmaschinen angeworfen und verschiedene Arbeitsschritte vorgeführt.

Solche Maschinen waren eine große, aber lohnende Investition, denn Frauen, die das sogenannte Frillen gut beherrschten, waren gesucht. Gekauft hat Erika E. ihre Maschine bei Magnus Malin in Feldkirch – einem der bekanntesten, bis heute existierenden Fachgeschäfte dieser Art in Vorarlberg.

Erika E. hatte auch Auftraggeber aus der Schweiz. Bis vor wenigen Jahren war sie als Heimarbeiterin aktiv; da kaum mehr gute Nähmaschinenmechaniker im Land verfügbar sind, lernte sie ihre Maschinen zum Teil selbst zu warten.

Die Näharbeit war nur scheinbar sauber – wenn man sie in kleinen Räumen jahrzehntelang ausübte, schädigte der Feinstaub mit der Zeit die Lungen.

Aufnahmeort: Lustenau, Rheintal
Datum: 2018
Dauer: 00:17 min
Ersteller: Barbara Motter

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