Heimarbeit
Wirtschaftswunder am Küchentisch
 

Heimarbeitsatelier Schweiz

In der Schweiz gibt es bis heute im Unterschied zu Österreich eine "Schweizerische Zentralstelle für Heimarbeit"; Sie hatte und hat den Auftrag als Fachstelle die Heimarbeit, insbesondere in Rand- und Bergregionen zu fördern, um Abwanderung in diesen Regionen aufzuhalten. Dafür erhielt sie stets auch Bundesförderung.
Eine "Besonderheit" in der Schweiz im Gegensatz zu Österreich waren sogenannte Heimarbeitsateliers. Räume, in denen Heimarbeiterinnen in ländlichen Regionen gemeinsam ihre Arbeit verrichteten. Dieses gemeinschaftliche Arbeiten wurde von der Zentralstelle gefördert, ist aber nicht mit einer Firmenaußenstellen zu verwechseln, die auf Initiative eines Auftraggebers eingerichtet wird.
Die Österreichische Heimarbeitskommissionen waren am 1954 Beratungs- und Kontrolleinrichtungen, die die Heimarbeitsvergabe, Arbeitsbedingungen und Entgeltberechnung überprüfte. Sie war nicht mit der Förderung von Heimarbeit als Regionalförderung beauftragt. Sie waren direkt dem Sozialministerium unterstellt.
Am Foto sieht man die Ausbildung der Heimarbeiterinnen an der Nähmaschine in Susten, Kanton Wallis im März 1980.

Herstellungsort: Susten, Wallis
Copyrigth: Schweizerisches Sozialarchiv, Bestand F_5099 Schweizerische Zentralstelle für Heimarbeit (SZH)
für das Projekt zur Verfügung gestellt vom Schweizerischen Sozialarchiv, Zürich
Herzlichen Dank!

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