Heimarbeit
Wirtschaftswunder am Küchentisch
 

Transportbus

Große Unternehmen aller Branchen lieferten ihre Aufträge sehr oft direkt an die Heimarbeiterinnen aus. Einerseits waren Frauen in ländlichen Regionen kaum mobil, andererseits war die Ware oft zu schwer und sperrig für den Transport im Privatauto eines Zwischenmeisters. In erster Linie waren es Metall- oder Elektroindustriebetriebe, die Aufträge kisten- oder säckeweise lieferten, bezahlt wurde bei kleineren Montageeinheiten oft per Kilogramm. Aber auch größere Textilunternehmen hatten ihre Firmenbusse.

Der Klassiker unter den Transportern war ab den 1950er-Jahren der VW-Bully als Bus, Liefer- oder Pritschenwagen. Das Bild zeigt den Firmenbus von Richard Hirschmann Electric, mit dem die Ware – Starkstromstecker und -kupplungen, Klemmprüfspitzen und Antennen-Einsätze – rund um Rankweil verteilt wurde.

Aufnahmeort: Rankweil, Brederis
Datierung: 1978
Copyrigth: Sammlung Helmut Klapper, Vorarlberger Landesbibliothek
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Verknüpfte Sammelstücke

Antennenweiche

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