Heimarbeit
Wirtschaftswunder am Küchentisch
 

Familienarbeit

Das Foto aus den 1980er-Jahren zeigt Myrte und ihre Mutter Albina Lang beim Bearbeiten von Klöppelspitzen aus dem Familienbetrieb in Egg. Sowohl externe Heimarbeiterinnen als auch Familienmitglieder halfen regelmäßig bei der Arbeit mit.

In Egg existierten voneinander unabhängig zwei Klöppelspitzenbetriebe. Josef Lang hatte 1920 mit der er Klöppelspitzenerzeugung begonnen. Die Firma Wilhelm Isenberg hatte ihren Ursprung in einem 1901 gegründeten Stickereibetrieb. Beide nahmen nach 1945 die Produktion wieder auf und konzentrierten sich auf die Gardinenerzeugung.

Die Firma Lang, die sich später innerhalb der Familie in zwei Einzelbetriebe aufspaltete, beschäftigte nach dem Krieg zehn Personen im Betrieb und fünf bis sechs externe Mitarbeiterinnen. In Heimarbeit wurden die Schlauchfäden (produktionsbedingte Hilfsfäden) ausgezogen, Vorhänge und Blusen genäht.

Beide Unternehmen erweiterten in den 1960er-Jahren ihr Produktionsprogramm um die Raschelspitzenerzeugung. In den Jahren 2002 bzw. 2003 wurden die Textilbetriebe in Egg geschlossen.

Aufnahmeort: Egg, Bregenzerwald
Datierung: 1980er-Jahre
zur Verfügung gestellt von Maria Rose St.-L.
Herzlichen Dank!
 

Verknüpfte Sammelstücke

Klöppelspitzenkorb Lang
Klöppelspitzen Isenberg

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