Heimarbeit
Wirtschaftswunder am Küchentisch
 

Ungebleichte Tüllstickerei

Der Kettenstichfergger Leopold Bischof gründete 1905 einen selbständigen Betrieb für die Erzeugung von Stickwaren in Bezau und produzierte über Jahrzehnte, mit einer kleinen fixen Belegschaft und zahlreichen  Heimarbeiterinnen, vor allem Tüllgardinen und Vorhänge. Der Produktionssaal war im Saal des Gasthofes Engel im Dorfzentrum.
Bischof war im Bregenzerwald der ersten regionale Stickereiexporteur und Auftraggeber, der seine Ware bis nach Amerika verkaufte.
Das Gardinenstück am Bild ist im ungebleichten Zustand, so wie die veredelte Ware von den Heimarbeiterinnen an den Auftraggeber zurückging. Erst dort wurde es gebleicht.

Herstellungsort: Hinterer Bregenzerwald
zur Verfügung gestellt von Elfie Bischof

Verknüpfte Sammelstücke

Belegschaft Leopold Bischof
Verkaufsunterlagen
Tischset

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